PETER WÜRTH

Das gibt´s bei Peter auf die Ohren:
Je nach Laune Jazz bis Drum & Base
Das macht für Peter den monkeestyle aus:
Bouldern, nette Leute, coole Klamotten


Bei deiner Größe kommst du ja eh` gleich zwei Griffe weiter…!
...das hat Peter schon viel zu oft zu hören bekommen. Dass man sich bei zwei Metern Körpergröße aber ganz schön oft extrem zusammenfalten muss, bei Sitzstarts die Knie an den Ohren hat und manchmal einfach nicht vom Boden abhebt, davon haben die Sprücheklopfer natürlich keine Ahnung. Aber Peter nimmt es trotzdem gelassen – die Nachteile halten sich ja in etwa die Waage mit den Vorteilen - zum Beispiel wenn er wirklich einmal die ganz fiese Leiste einfach auslassen kann. Außerdem hat er einfach unglaublich viel Strom, um die wenigen Nachteile wieder wettzumachen.
Nach einem Ausflug zum Seilklettern in jungen Jahren hat Peter schnell gemerkt, dass ihm das Klettern ohne Seil an den kleinen Blöcken viel mehr liegt und sich voll aufs Bouldern konzentriert. Und das mit Erfolg: Der wahrscheinlich größte „Top-Boulderer der Welt“ hat als langjähriges Mitglied der Nationalmannschaft Bouldern schon an zahlreichen Weltcups und an Welt- und Europameisterschaften teilgenommen und ist hier regelmäßiger Halbfinal-Kandidat. Auch am Fels konnte Peter schon einige Harte Nüsse bis 8b knacken – zu seinen absoluten Highlights gehören Cannibal Corpse 8b (Arena Heidelberg), Riverbed 8b (Avers) und Umma Gumma 8b (Grampians). Dafür reist Peter auch liebend gerne um die Welt – mit ein paar Freunden die Bouldergebiete der Welt unsicher machen wie bei seiner Kletterweltreise vor dem Studium 2006 – das ist es, wofür Peter sofort jede Minute seiner Zeit und jeden Cent opfern würde. Weil Peter schon so weit gereist ist, fällt es ihm auch schwer, sich auf einen Lieblingsspot festzulegen: Die Pfalz findet er super, weil sie quasi direkt vor der Haustür liegt, aber auch vom Averstal und von Fontainebleau schwärmt er.
Peter ist sozusagen der Prototyp-monkee: Groß, stark, überzeugter Bartträger und mit einer schier unglaublichen Sprungkraft gesegnet: Er ist regelmäßiger Gewinner von Dyno-Contests und hielt sogar den inoffiziellen Dyno-Weltrekord. Er ist auf jeden Fall ein heißer Kandidat für das Treppchen, wenn demnächst der Dyno-Contest zur offiziellen Disziplin bei den Kletterweltmeisterschaften werden wird.
Im „echten Leben“ macht Peter eigentlich genau das Gleiche, was er beim Klettertraining macht: Er beschäftigt sich mit dem Maschinenbau. Im Hörsaal der Uni vielleicht etwas trockener als abends in der Kletterhalle beim Aufbau seiner eigenen Maschine. Aber was heißt schon „im echten Leben“? Klettern ist doch eigentlich das echte Leben, oder…?
